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	<title>Futsaltraining.com &#187; Einstellung</title>
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	<description>spielerisch, kreativ, offensiv, fair, talentfördernd</description>
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		<title>Kinder loben &#8211; aber richtig!</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 09:31:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>futti5</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Futsaltraining]]></category>
		<category><![CDATA[Lob]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Trainer und Coach von Kindern und Jugendlichen hast du die Verantwortung, den Kids zu einem gesunden Selbstwertgef&#252;hl zu verhelfen. Je nachdem, wie spezifisch du das machst, f&#252;hrt das automatisch dazu, dass sich die Kinder durch Kritik von aussen nicht automatisch die Motivation zerst&#246;ren lassen. Es ist also nicht entscheidend, dass du Anerkennung und Lob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ 	<p style="font-family: verdana,geneva;">Als Trainer und Coach von Kindern und Jugendlichen hast du die Verantwortung, den Kids zu einem gesunden Selbstwertgef&#252;hl zu verhelfen. Je nachdem, wie <strong>spezifisch </strong>du das machst, f&#252;hrt das automatisch dazu, dass sich die Kinder durch Kritik von aussen nicht automatisch die Motivation  zerst&#246;ren lassen.</p>

<p style="font-family: verdana,geneva;">Es ist also nicht entscheidend, dass du Anerkennung und Lob aussprichst, <strong>sondern wie du konkret  lobst und Anerkennung aussprichst</strong>!</p>

<p style="font-family: verdana,geneva;">&#8220;Das Dribbling und die K&#246;rperfinte hast du toll gemacht!&#8221; &#8211; Mit solch einem <strong>spezifischen Lob</strong> &#8211; in diesem Beispiel f&#252;r ein Dribbling &#8211; kannst du die Kinder optimal f&#246;rdern. Versuche dieses Wissen auch den Eltern der Kinder zu vermitteln, damit das Loben gleich auf mehreren Ebenen wirkt.</p>
<span id="more-185"></span>
<p style="font-family: verdana,geneva;">Nicht so gut ist dagegen ein unspezifisches Lob: &#8220;Du bist ein toller Fu&#223;baller!  Eine so allgemeine Anerkennung macht Kinder sp&#228;ter einmal sehr sensibel f&#252;r Kritik &#8211; und vielfach motivationslos.</p>

<p style="font-family: verdana,geneva;">An der Stanford-Universit&#228;t haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Kinder, die im ersten Durchlauf f&#252;r das Malen eines  Bildes ein generelles Lob erhalten hatten, im zweiten Durchlauf sehr sensibel auf Kritik reagierten.  Sie verloren das Interesse am Malen der Bilder und &#228;u&#223;erten keine Ideen zur Verbesserung. Im Gegensatz dazu zeigten sich die Kinder,  die im ersten Durchlauf ein spezifisches Lob erhalten hatten, robuster gegen&#252;ber der Kritik im zweiten Durchlauf, und machten  sofort Vorschl&#228;ge, wie die Bilder besser werden k&#246;nnten.</p>

<p style="font-family: verdana,geneva;">Durch allgemein ge&#228;u&#223;erte Anerkennung verinnerlichten die Kinder, dass sie gut malen k&#246;nnen und hielten diese F&#228;higkeit f&#252;r eine &#252;berdauernde Eigenschaft. Wurden sie dann mit Kritik konfrontiert, verloren sie ihre Motivation. Das spezifische Lob hingegen ist belohnend,  ohne jedoch falsches Vertrauen in die eigenen F&#228;higkeiten aufzubauen. Dadurch werden die Kinder motiviert, immer wieder ihr Bestes zu geben.</p>

<p style="font-family: verdana,geneva;">Also: Integriere das in deinen Coachingprozess und erh&#246;he somit das Potential der Kinder auf mehreren Ebenen ihrer Pers&#246;nlichkeit.</p>

<p style="font-family: verdana,geneva;">Viel Erfolg beim Futsal- und Fu&#223;balltraining w&#252;nscht dir</p>

<p style="font-family: verdana,geneva;">J&#246;rg</p>

]]></content:encoded>
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		<title>Regeln f&#252;r ein zielorientiertes Training</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 19:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>futti5</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Regeln]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>

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		<description><![CDATA[Regeln im Umgang mit Kindern beim Futsaltraining: Beim Umgang mit Kindern und Jugendlichen solltest du immer verschiedene Aspekte und Werte in den Mittelpunkt stellen. Viele dieser Aspekte kannst du als Grundhaltung ansehen, um als Junioren-Coach erfolgreiche Arbeit zu leisten: 1. Als Trainer gehst du gerne ins Training Deine Begeisterung am Fu&#223;ball &#252;bertr&#228;gst du auf deine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ 	<p style="font-size: medium;"><strong>Regeln im Umgang mit Kindern beim Futsaltraining:</strong></p>
<p style="text-align: left;">Beim Umgang mit Kindern und Jugendlichen solltest du immer verschiedene Aspekte und Werte in den Mittelpunkt stellen. Viele dieser Aspekte kannst du als Grundhaltung ansehen, um als Junioren-Coach erfolgreiche Arbeit zu leisten:</p>
<p> <strong>1.	Als Trainer gehst du gerne ins Training </strong></p>

<p>Deine Begeisterung am Fu&#223;ball &#252;bertr&#228;gst du auf deine Gruppe. Als Trainer und Coach lebst du deine Ideale vor.</p>

<p>Finde heraus, was dich an der n&#228;chsten Trainingseinheit motiviert:</p>
<p><ul>
	<li>an einer Technik, Taktik;</li>
	<li>neuen methodischen Weg probieren;</li>
	<li>soziale oder mentale Probleme bew&#228;ltigen;</li>
	<li>neue Materialien verwenden (z.B. Video);</li>
	<li>neue &#220;bung ausprobieren.</li></ul></p>
<br />
<p></p>
<span id="more-123"></span>
<p><strong>2.	Ziele erreichen (statt Fehler kritisieren)</strong></p>

<p>Kinder und Jugendliche brauchen f&#252;r ein optimales Lernen klar definierte Ziele, die sie in der Regel auch erreichen k&#246;nnen. Sie sollten von den Kindern verstanden und als erreichbar und als sinnvoll akzeptiert werden. Erfahren die Kids &#252;berwiegend Misserfolg, kann sehr schnell ein Ablehnungs- und Vermeidungsverhalten die Folge sein.</p>

<p>Besonders in gr&#246;&#223;eren Gruppen wird daher immer wieder nach „Leistungsgruppen“ differenziert, um eine „individuellere“ Beanspruchung zu erreichen.</p>

<p>&#220;berzeugungsarbeit und Gespr&#228;che sind keine Zeitverschwendung, die Spieler machen sich Schritt f&#252;r Schritt die „Dribbelphilosophie“ des Coaches zu Eigen.</p>

<p>Beispiele aus der Praxis:</p>

<em>Regelm&#228;&#223;ige Gespr&#228;chsrunden &#252;ber aktuelle Themen innerhalb der Mannschaft</em>
<ul>
	<li>Technik, Taktik;</li>
	<li>Umgang miteinander;</li>
	<li>Umgang bzw. Verhalten in schwierigen Situationen . . .</li>
	<li>verschiedene Reflektionshilfen</li>
</ul>
<p></p>
<p>Ab und zu die Spieler auch schriftlich zu ihren Einstellungen und Meinungen Stellung nehmen lassen durch z.B.:<br />
<ul>
	<li>sich selbst und andere bewerten</li>
	<li>Umsetzung von (individuellen) Zielen in einem Spiel (Turnier):</li>
<ol>
	<li>vor dem Spiel aufschreiben</li>
	<li>nach dem Spiel schriftlich bewerten</li>
	<li>oder gemeinsam besprechen</li>
</ol>
</ul>

</p><p>Feedback aus und in beide Richtungen ist (positives und negatives) unverzichtbar. Das kann auch „objektiv“ vermittelt werden. Auf diese Weise wird der Trainer nicht so h&#228;ufig intervenieren und „verbraucht“ sich nicht so schnell.</p>

<p>Beispiele aus der Praxis:</p>
<ul>
	<li>zwingende &#220;bungen (z.B.: Kopfball, um die richtige Position zu &#252;ben)</li>
	<li>Kleinfeldturniere (z.B.: Miniturniere im 3:3 oder 4:4)</li>
	<li>kleine Statistiken im Training/Spiel anfertigen lassen (z.B.: wer machte die Tore, wer spielte sch&#246;ne P&#228;sse, wer hatte gute Dribblings, wie effektiv waren die Angriffe, wie effektiv war das Verteidigen, wer hat sich im Zweikampf gut verhalten)</li>
	<li>ergebnisorientierte &#220;bungen (z.B.: &#252;ber wie viele Stationen konnte der Ball in den eigenen Reihen gehalten werden, wie oft konnte der Ball jongliert werden)</li>
</ul>
<p></p>
<br />
<p><strong>3. 	Selbstwertgef&#252;hl h&#228;ufig f&#246;rdern </strong></p>

<p>Das Selbstwertgef&#252;hl kann dann &#252;ber (sportliche) Leistung aufgebaut werden, wenn Erfolgserlebnisse m&#246;glich sind (Ziele erreicht werden). Voraussetzungen daf&#252;r sind, dass der Handlungserfolg:</p>
<ul>
	<li>von den Kindern f&#252;r sich selbst als sinnvoll und wichtig angesehen und</li>
	<li>als Ergebnis der eigenen Bem&#252;hungen angesehen wird</li>
</ul>
<p></p>
<p>Unwirksam sind Aufgaben, f&#252;r die es keine R&#252;ckmeldung gibt oder zu leichte &#220;bungen, bei denen der Erfolg sicher und Lernen bzw. Anstrengen nicht erforderlich ist. Dabei sollte gen&#252;gend Zeit f&#252;r das Erreichen eines &#220;bungsziels zur Verf&#252;gung stehen.</p>

<p>Beispiele aus der Praxis:</p>

<p>bei der Zusammenstellung der &#220;bungsgruppen Kleingruppen z.B.</p>
<ul>
	<li>Cliquen auseinander bringen;</li>
	<li>immer wieder andere Zusammenstellungen ausprobieren;</li>
	<li>sofort einschreiten, wenn die Gruppe nicht angemessen &#252;bt.</li>
</ul>
<p></p>
<br />

<p><strong>4.      Achtung und Respekt </strong></p>

<p>Kinder und Jugendliche sollten unabh&#228;ngig von ihrer sportlichen Leistungsf&#228;higkeit pers&#246;nliche Zuwendung und Akzeptanz erfahren</p>
<ul>
	<li>dies ist besonders im Verein wichtig, in der h&#228;ufig die guten Spieler nur dann spielen k&#246;nnen, wenn auch weniger Gute mitspielen; wenn hier nur gute Leistung zu Anerkennung f&#252;hrt, wird die Trainingsgruppe zerfallen;
</li>
	<li>auch Sp&#228;tentwickler k&#246;nnen sich in diesem positiven Klima in ihrem Tempo entwickeln.</li>
</ul>

<p>Beispiele aus der Praxis:</p>
<ul>
	<li>bei gemeinsamen Unternehmungen k&#246;nnen h&#228;ufig auch weniger gute Spieler mit anderen als den nur sportlichen F&#228;higkeiten zum Gelingen beitragen;
</li>
	<li>kooperative und interaktive Spiele und &#220;bungen besonders in der Aufw&#228;rmphase unterst&#252;tzen die p&#228;dagogischen Ziele.
</li>
</ul>
<p></p>
<br />
<p><strong>5.      Unerw&#252;nschtes Verhalten hat Konsequenzen </strong></p>

<p>Innerhalb einer Gruppe werden eindeutige Regeln vereinbart. Die Nichtbeachtung wird folgerichtig mit der entsprechenden Konsequenz geahndet werden. Die Konsequenzen sind:</p>
<ul>
	<li>voraussehbar und begr&#252;ndet (logisch);</li>
	<li>die Folge des unerw&#252;nschten Verhaltens und nicht auf die Person zentriert;</li>
	<li>nicht (aus Emotionen heraus) kommentiert worden.</li>
</ul>

<p>Dabei sollte nicht auf die Einsicht bestanden werden. Immer wiederkehrende Probleme haben gemeinsam bestimmte Konsequenzen zur Folge (z.B.: zu sp&#228;t ins Training kommen; meckern &#252;ber andere Spieler).</p>
<br />
<p><strong>6.      Unterschiedliche Kommunikationskan&#228;le ansprechen </strong></p>

<p>Wir nehmen Informationen &#252;ber verschiedene Kan&#228;le auf: (Ohr, Auge, Intellekt, Tastsinn). Unterschiedliche Menschen bevorzugen verschiedene Kan&#228;le. Dementsprechend werden beim Vermitteln m&#246;glichst viele Kan&#228;le angesprochen.</p>

<p>Wer alle Kinder erreichen will, muss Lernen durch Erfahrung organisieren. Je st&#228;rker bei den entsprechenden &#220;bungen die M&#246;glichkeiten eingeschr&#228;nkt werden („zwingende &#220;bung“), desto wahrscheinlicher ist die richtige Ausf&#252;hrung beim Ausprobieren.</p>

<p>Und nun w&#252;nsche ich dir viel Spass beim Fussball- und Futsaltraining!</p>]]></content:encoded>
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