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Als Trainer und Coach von Kindern und Jugendlichen hast du die Verantwortung, den Kids zu einem gesunden Selbstwertgefühl zu verhelfen. Je nachdem, wie spezifisch du das machst, führt das automatisch dazu, dass sich die Kinder durch Kritik von aussen nicht automatisch die Motivation zerstören lassen.

Es ist also nicht entscheidend, dass du Anerkennung und Lob aussprichst, sondern wie du konkret lobst und Anerkennung aussprichst!

„Das Dribbling und die Körperfinte hast du toll gemacht!“ – Mit solch einem spezifischen Lob – in diesem Beispiel für ein Dribbling – kannst du die Kinder optimal fördern. Versuche dieses Wissen auch den Eltern der Kinder zu vermitteln, damit das Loben gleich auf mehreren Ebenen wirkt.

Nicht so gut ist dagegen ein unspezifisches Lob: „Du bist ein toller Fußballer! Eine so allgemeine Anerkennung macht Kinder später einmal sehr sensibel für Kritik – und vielfach motivationslos.

An der Stanford-Universität haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Kinder, die im ersten Durchlauf für das Malen eines Bildes ein generelles Lob erhalten hatten, im zweiten Durchlauf sehr sensibel auf Kritik reagierten. Sie verloren das Interesse am Malen der Bilder und äußerten keine Ideen zur Verbesserung. Im Gegensatz dazu zeigten sich die Kinder, die im ersten Durchlauf ein spezifisches Lob erhalten hatten, robuster gegenüber der Kritik im zweiten Durchlauf, und machten sofort Vorschläge, wie die Bilder besser werden könnten.

Durch allgemein geäußerte Anerkennung verinnerlichten die Kinder, dass sie gut malen können und hielten diese Fähigkeit für eine überdauernde Eigenschaft. Wurden sie dann mit Kritik konfrontiert, verloren sie ihre Motivation. Das spezifische Lob hingegen ist belohnend, ohne jedoch falsches Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen. Dadurch werden die Kinder motiviert, immer wieder ihr Bestes zu geben.

Also: Integriere das in deinen Coachingprozess und erhöhe somit das Potential der Kinder auf mehreren Ebenen ihrer Persönlichkeit.

Viel Erfolg beim Futsal- und Fußballtraining wünscht dir

Jörg

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